Wunderblume

Kinderbetreuung

Integrativ: 
nicht integrativ

Betreuungspersonal

Leiter/in: 
Christiane Walter

Verpflegung

Vollverpflegung

Kommentare

Gesamt: 
1
Ausstattung: 
4
Aktivitäten: 
1
Betreuungspersonal: 
2
Einbeziehung der Eltern: 
1
Kinderbetreuung: 
1
Verpflegung: 
3
Jedes Kind, jedes Elternteil erlebt den Aufenthalt in „seinem“ Kindergarten anders. Elternbeteiligung. Sie ist wichtig, damit Kinder in Ihrer Einrichtung nicht der Willkür der Kitamitarbeiter ausgesetzt sind, dass z. B. der Gleichstellungsgrundsatz oder auch einfach nur soziale Regeln für ein gemeinsames Zusammenleben in der Gesellschaft erlernt und erhalten bleiben z. B. Hygiene und Sauberkeit. Eine vertrauenswürdige Zusammenarbeit zwischen Eltern und Erziehern zieht dann automatisch Verständnis und Transparenz mit sich. Leider konnte ich diese Erfahrung in „unserer“ Kita nicht erleben. Wenn sich Erzieher schon am frühen Morgen mit dem Kaffeepott versammeln und schwer nur in der Lage sind, den Berufstätigen Müttern und Vätern die Kinder abzunehmen, dann fragt man sich was das soll. Eine Unfreundlichere Art, Kindern und Eltern zu zeigen, dass sie Überflüssig sind, gibt es nicht! Als Brennpunktkita hat sie dann schon in den ersten fünf Minuten ihre Soziale Aufgabe verfehlt! Die Kita ist ein Dienstleister. Die Einrichtung hat mit ihren Erziehern die Aufgabe, die Kinder in der Zeit zu betreuen, zu bilden u.a. in der die Eltern dies nicht können weil sie ihrer Arbeit nachgehen müssen. Also immer im Sinn der Eltern! Sehr oft haben wir unser Kind mit der Frage abgeholt; „Was habt ihr heute schönes gemacht“? Die Antwort war; „Nichts“! Und das war oft so, es gab keine Nachweise keine neuen Kinderlieder oder Gedichte, oder auch einfach was schön gemaltes. Wenn Projekte angefangen wurden, dann wurden diese oft ohne Erfolgserlebnis für die Kinder beendet. Die Kinder haben in dieser Einrichtung zu viel „Freispiel“. Ausflüge wurden nur sehr wenige unternommen. An den Eltern lag es nicht, diese wurden meistens nicht mit einbezogen. Am aktivsten waren und sind die Leiherzieher/innen. Sie sind gegenüber einem Großen Teil des Stammpersonals besonders engagiert, informativ, nicht abgestumpft oder gar lustlos. Leider wechselten sie oft. Aber was ich als viel schlimmer empfinde, ist der Umstand, dass die Leitung zusammen mit ihren Mitarbeitern nicht in der Lage ist oder es einfach nicht für wichtig erachtet, den Kindern zu erklären, warum vertraute Erzieher nicht mehr da sind, weil sie ja nur befristet eingesetzt wurden. Bauliches Kein Verständnis habe ich dafür, dass ein sehr großes und helles Zimmer >20m³, das ehemalige Bauzimmer, der Abteilung „Sonne“ den Kindern weggenommen wurde, um ein Büro für die Leitung daraus zu machen. Auch der Umbau der ehemaligen Maxistube in der Abteilung Regenbogen in einen Versammlungsraum im „Landhausstiel“ ist sachlich nicht zu begründen, denn das alles sind keine Maßnamen, die den fehlenden Kitaplätzen in Spandau entgegenwirken! Vielleicht braucht man ja weniger Platz wenn man sich auf U3 Kinder spezialisiert. Interessant ist, warum so fehl investiert wird und wer dafür Gelder bereitstellt! Eine Sache, die mich sehr betroffen macht, ist der hygienische Zustand der Wasch-/Toilettenräume der Abt. Regenbogen. Hier herrscht akuter Handlungsbedarf der Verantwortlichen! Es kann nicht sein das die Toiletten beschmiert sind, dass sie nicht gespült werden und das Toilettenpapier auf dem Fußboden herumliegt. Außerdem habe ich beim abholen meines Kindes oft bemerkt dass sich Kinder unbeaufsichtigt im Sanitärbereich der Vorschulkinder aufgehalten haben und diesen als „Spielplatz“ nutzten. Die Zahnpastatuben wurden dann ausgelutscht und die Zahnbürsten lagen, dank fehlender Beschriftung mit Namen, vor den Toiletten! Da hilft es dann auch nicht wenn der „Kroko“ kommt. Das Sprachlerntagebuch wurde hier saumäßig geführt mit gravierenden Rechtschreibfehlern und kann so nicht als Dokumentation an eine „ schöne“ Kitazeit erinnern! Ich wünsche mir eine kritischere Bewertung dieser Kita durch die zuständigen Behörden und Ämter wie die Kitaaufsicht, Gesundheitsamt! Auch der BEAK ist als Gremium und als Sprachrohr zum Bezirksamt hier gefragt, um Unfähigkeiten und Missstände der Einrichtung weiterzugeben. Um auszuschließen, dass Fördergelder für Kitaeinrichtungen zweckentfremdet verwendet werden, wäre eine Offenlegung der Ausgaben der jeweiligen Einrichtung sinnvoll, um somit eine Transparenz zu erreichen! Fazit. Das nächste Kind würde ich in einer Landeseigenen Kita unterbringen.