Kita "Am Goldenen Reiter"

In unserem Kindergarten “Am Goldenen Reiter” leben und lernen 64 Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren. Die Spezifik unseres Konzeptes ist die inklusive Pädagogik, in der Kinder mit den unterschiedlichsten Voraussetzungen von- und miteinander lernen können. Jedes Kind wird als besonders wahrgenommen. Dabei ist unsere kindzentrierte Grundhaltung die Basis des pädagogischen Handelns und der Dialog mit den Familien unerlässlicher Bestandteil der inhaltlichen Arbeit.

Kinderbetreuung

Anzahl der Plätze: 
64
Anzahl der Gruppen: 
2
Integrativ: 
nicht integrativ

Betreuungspersonal

Leiter/in: 
Katrin Kündiger

Verpflegung

Vollverpflegung

Kommentare

Gesamt: 
5
Ausstattung: 
4
Aktivitäten: 
5
Betreuungspersonal: 
5
Einbeziehung der Eltern: 
5
Kinderbetreuung: 
5
Verpflegung: 
4
Der Kindergarten in der Inneren Neustadt verfolgt den Denkansatz des Reformpädagogen Célestin Freinet (1896-1966). Kernaussage ist, dass Kinder lernen wollen und dabei ihren eigenen Weg gehen. „Den Kindern das Wort geben“ ist ein zentraler Leitsatz der Freinet - Pädagogik und die Basis der pädagogischen Grundhaltung des Kindergartens. Der Kindergarten hat ein offenes Konzept. Es gibt keine festen Gruppenstrukturen, sondern thematisch vorbereitete Räume, in denen die Kinder, je nach ihren Bedürfnissen und Lernfeldern, arbeiten können. Hier entscheiden die Kinder, welche ErzieherInnen und Kindern ihre Partner beim Lernen sind. Der Kindergarten, in dem 64 Kinder zwischen drei und sechs Jahren durch sechs ErzieherInnen betreut werden, ist in zwei Etagen aufgeteilt. Parterre liegen die Lernwerkstätten: Holzwerkstatt, Bibliothek, Bewegungsraum und Kreativwerkstatt. Auf der zweiten Etage befinden sich Familienzimmer, Theaterzimmer, Bauecke, Forscherecke, Bauen und Konstruieren und das Kinderrestaurant. Die Kinder können hier einzeln oder unter Betreuung durch die Fachkräfte arbeiten. Dabei vertrauen die ErzieherInnen auf die Kompetenz der Kinder. Soziales Lernen und Demokratie ist der Grundgedanke im pädagogischen Konzept. Einmal wöchentlich werden von den Kindern alle Themen besprochen, die sie bewegen. Die Ergebnisse werden protokolliert und sind für alle, auch für die Erwachsenen, verbindlich. Die Kinder können sich nach Ab- und Anmelden zwar frei bewegen, haben aber dennoch einen klar strukturierten Tagesablauf. Z.B. gibt es für das Mittagessen einen Zeitrahmen zwischen 11 und 12.30 Uhr, indem die Kinder frei entscheiden können, wann und mit wem sie Mittag essen möchten. Das fördert die Verantwortung der Kinder für ihr Tun. Verschiedene Natur- und Kunstprojekte, die inhaltlich ausschließlich von den Kindern gestaltet werden, können auch mal bis zu einem Jahr laufen. Die kleinen Künstler organisieren eigenständig die Vernissage im Haus und präsentieren ihre Werke. Dieses gelebte Konzept ist beispielhaft für die Bildungs- und Erziehungsarbeit mit Kindern. Näheres zum Konzept und der Elternarbeit finden Sie auf den Interseiten www.amgoldenenreiter.de und www.lernorte-dresden.de.