Kindergarten „Lebensraum“

Kinderbetreuung

Anzahl der Plätze: 
41
Anzahl der Gruppen: 
2
Integrativ: 
nicht integrativ
Öffnungszeiten: 
07:30 bis 13:30

Kommentare

Gesamt: 
2
Ausstattung: 
3
Aktivitäten: 
2
Betreuungspersonal: 
1
Einbeziehung der Eltern: 
1
Kinderbetreuung: 
1
Verpflegung: 
1
Wir können diesen Kindergarten nicht empfehlen. Zwar gibt es ein schönes Außengelände mit Sand- und Wasserspielplatz & Gärtchen und die Einrichtung ist klein (2 Gruppen) und übersichtlich. Es gibt einen Waldtag pro Woche. Die Nachteile überwiegen leider. Eltern, die ihre Kinder bindungsorientiert und wertschätzend aufwachsen sehen wollen, stoßen hier auf Widerstände des Personals. Den seit Jahren bekannten entwicklungspsychologischen Erkenntnisse wird in dieser Einrichtung nicht Rechnung getragen. Die Kinder werden nicht in ihrem "So-Sein" respektiert und auch nicht individuell begleitet. Kreativität scheint hier nicht willkommen zu sein. Schon in den grundlegenden Punkten stimmt hier vieles nicht. Es gibt einen festen, sich wöchentlich wiederholenden Essensplan. Das wäre soweit kein Thema, wenn die Kinder aus dem Angebot frei auswählen könnten. Die Kinder müssen jedoch immer alles probieren, auch wenn sie mehrmals äußern, dass sie das Essen nicht mögen. Man nennt dies dann niedlich "Probierlöffelchen", welches dem Kind mit diversen Methoden immer und immer wieder aufgezwungen wird. Auch muss das Schüsselchen leer gegessen werden. Es wird zu drastischen Maßnahmen gegriffen, wenn die Kinder das nicht mitmachen, z. B. kein Ausgang zu den anderen in den Garten. Das ist Nötigung. Die Kinder werden mehr belehrt, als wertschätzend begleitet. Wir haben es selbst in diversen Situationen leider erleben müssen. Da wird den Kinder in belehrendem Ton gezeigt, wie man gefälligst den Pinsel beim malen zu halten hat, wo auf dem Blatt der Name stehen muss u. ä. Eine Förderung der Kinder entsprechend ihrer individuellen Fähigkeiten und Anlagen fand dort nicht statt. Statt dessen herrscht hier ein Blick auf das Kind, der sehr starr ist und einem Normdenken entspringt. Es wurde im Beisein der Kinder ÜBER sie gesprochen. Auch der Datenschutz ist ein heikles Thema, da mit den Eltern schon einmal zwischen Tür und Angel Dinge besprochen werden, die in einen geschützten Raum gehören. Es gibt Grenzüberschreitungen den Kindern gegenüber, die nicht hinnehmbar sind. Kinder werden z. B. umarmt, auch wenn sie vehement kundtun, dass sie dich nicht möchten, Sarkasmus den Kindern gegenüber. In unserem Fall wurde eine vollkommen falsche pädagogische Einschätzung abgegeben. Dies stellte sich nach Einholen einer Zweit- und Drittmeinung (zur Absicherung) heraus.